volleyclub

Einführung

"Es war einmal vor gar nicht so vielen Jahren, da spielten einige Jongleure auf einem Jongliertreffen Volleyball. Und weil sie Jongleure waren kamen sie auf die Idee anstelle des großen Balles eine dünne Jonglierkeule übers Netz zu werfen. Aber weil sie Jongleure waren fühlten sie sich mit nur einer Keule zu viert nicht ausgelastet, also nahm jeder von ihnen noch zwei dicke Keulen in die Hände.
Zur Unterscheidung nannten sie die beiden dicken Keulen Spielerkeulen, die dünne Keule nannten sie Spielkeule und markierten sie in grellen Farben. Jetzt konnten sie die Spielkeule übers Netz werfen, sie beim Fangen kurz mit ihren eigenen Spielerleulen zusammen jonglieren und dann wieder zurückwerfen. Und wenn die Spielkeule nicht gebrochen ist dann spielen sie noch heute..."

"volleyclub"

Birte beim 1. nationalen volleyclub-Turnier Nicht das volleyclub wirklich so entstanden wäre, aber die Grundidee des volleyclubs ist in der Tat Volleyball mit Jonglierkeulen zu spielen. Daher auch der Name: "volley" von Volleyball und "club" ist die englische Übersetzung von Jonglierkeule. So ist in der Presse zur Verdeutlichung öfters die Bezeichnung "Volleykeulen-Turnier" zu lesen.
Die Grundvoraussetzung um volleyclub spielen zu können ist das Beherrschen des Drei-Keulen Grundmusters Kaskade. Teilweise spielen Anfänger die ihre drei Keulen noch nicht vollkommen unter Kontrolle haben zwar überraschend gut, im Allgemeinen gilt aber "Je mehr desto besser": die meisten sehr guten Spieler können fünf Keulen jonglieren und sind dementsprechend geübt.

Das Spiel

Zwei Teams stehen sich auf einem Volleyballfeld (optimalerweise Sandfeld) gegenüber, jeder Spieler hält zwei Spielerkeulen in den Händen. Zur Angabe jongliert ein Spieler die Spielkeule kurz zusammen mit seinen eigenen Spielerkeulen und wirft sie dann übers Netz zum anderen Team. Um die Spielkeule anzunehmen muss sie mit den Spielerkeulen in eine kurze Jonglage eingebunden werden, sie einfach nur zu fangen ohne dabei zu jonglieren zählt als Fehler. Hat ein Spieler die Spielkeule erfolgreich gefangen so muß er sie unmittelbar entweder zum Partner oder übers Netz abspielen - Eigenwürfe sind nicht gestattet.

Mico beim 2. nationalen volleyclub-Turnier Innerhalb eines Teams darf die Spielkeule bis zu zweimal abgespielt werden bevor sie wieder übers Netz geworfen werden muss. Diese beiden Würfe im Team werden oft genutzt um die Spieler in eine bessere Position zu bringen: fängt ein Spieler die Spielkeule weit hinten im Feld spielt er sie ab, läuft nach vorne und lässt sie sich dort zuspielen; dabei ist er in eine günstige Wurfposition nahe am Netz gekommen.

Um zu erreichen dass das gegnerische Team die übers Netz geworfene Spielkeule nicht oder nur schwer fangen kann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder wirft man sie so gut platziert dass das andere Team nicht an den Wurf kommt oder mit starker Drehung o.ä. sodass das andere Team zwar an den Wurf kommt, ihn aber nicht fangen kann. Natürlich verspricht ein gut platzierter und fies gedrehter Wurf als Kombination aus beidem den größten Erfolg, die sehr guten Teams punkten jedoch meist durch ideales Platzieren des Wurfs und haben starkes Drehen nicht nötig.

Mehr Informationen?

Soweit das Grundprinzip des volleyclub. Zum Weiterlesen empfehlen sich die Erklärungen und Fachbegriffe im Abschnitt Jonglieren, die die Grundlage für volleyclub bilden. Und wem die obige Einführung zu schwammig war dem hilft sicher das Regelwerk weiter.