Varianten

volleyglow

volleyglow in Karlsruhe Das Spielprinzip von volleyglow unterscheidet sich nicht von dem des volleyclub, beiden liegt das gleiche Regelwerk sowie Platz- und Teamgrößen zugrunde. Der Unter- schied ist von außen betrachtet rein optischer Natur: volleyglow wird bei Dunkelheit ohne äußere Beleuchtung gespielt.
Als Jonglierkeulen werden Leucht- keulen verwendet, meist sind auch die Spielfeldbegrenzung sowie die Netzoberkante beleuchtet.

Was für Zuschauer nur einen zusätzlichen Reiz darstellt ändert für die Spieler Einiges am Spielgefühl: die Flugbahn der Leuchtkeulen im Dunkeln richtig einzuschätzen erfordert eine gewisse Eingewöhnungsphase, auch das Abschätzen der Distanzen auf dem Feld und der Spielzüge des anderen Teams wird um einiges schwieriger.

Entstehung

Die ersten Versuche volleyclub im Dunkeln zu spielen fanden im Rahmen des 3. nationalen volleyclub-Turniers in Karlsruhe statt. Außerhalb des Turniermodus wurde nachts mit einer rot leuchtenden Spielkeule gespielt - volleyglow war geboren und stieß bei den Spielern und beim Publikum auf große Resonanz.

volleyglow beim Karlsruher Jongliertreffen 05 Vom ersten Erfolg ermutigt machten sich die Karlsruher Jongleure daran den ursprünglichen Plan für volleyglow umzusetzen: nicht nur die Spielkeule sollte durch eine Leuchtkeule ersetzt werden, sondern gleich alle Keulen. Mit großzügiger Unterstützung von   Henrys konnte dann beim Karlsruher Jongliertreffen 2005 erstmals "das volle Programm" inkl. beleuchteter Spielfeldbegrenzung aufgefahren werden.

Technisches

Als Spielkeule und Spielerkeulen werden Leuchtkeulen aus dem regulären Programm von Henrys verwendet die sich bisher als recht robust erwiesen haben. Als leuchtende Spielfeldbegrenzungen dienen Leuchtschläuche aus dem Elektromarkt (zweimal 24 Meter als Spielfeldumrandung sowie 12 Meter auf der Netzoberkante). In der Praxis hat es sich bewährt die Beleuchtung auf der Netzoberkante nur bei fest installierten Volleyballfeldern einzusetzen da der Leuchtschlauch ein nicht zu unterschätzendes Zusatzgewicht auf dem Netz darstellt. Gespielt werden sollte nach Möglichkeit auf weichem Untergrund (ideal natürlich Sand) um die Spielkeulen nicht noch zusätzlich durch dauernden Aufprall auf harten Boden zu belasten.